Otterbach auf losem Untergrund stark unterwegs

Platz zwei für Kai und Nico Otterbach bei der Ostsee-Rallye im BMW M3 E36. Im Ziel lagen die Brüder mit ihrem Hecktriebler nur 41 Sekunden hinter den Gesamtsiegern Dennis Rostek/Michael Wenzel im überlegenen VW Polo R5. In der Klasse NC1 siegten das Otterbach Motorsport-Duo mit fast zwei Minuten Vorsprung gegen die Allrad-Konkurrenz.

Eine spannende und aufregende Ostseerallye liegt hinter uns. Mit 50 km Asphalt und rund 18 km Schotter zählt diese zum Schottercup.

Mit der Startnummer 60 gingen die Brüder Kai und Nico Otterbach am Samstagmittag als drittletztes Fahrzeug auf die Strecke, denn im Schottercup ist eine umgekehrte Startreihenfolge üblich.

Bereits auf WP1 konnte das Brüdergespann bei hohem Schotteranteil zu ihrer eigenen Überraschung die drittbeste Zeit in den Schotter brennen.

Auf dem darauffolgenden Rundkurs malten die beiden sich schon bessere Chancen aus. Ein Highspeed-Kurs ganz nach ihrem Geschmack, bei dem der geringe Schotteranteil ihrem Hecktriebler gegen die Allrad-Konkurrenz nicht allzu große Schwierigkeiten bereiten sollte. Das bestätigte sich auch mit einer zweiten Zeit und lediglich 1,3 Sekunden hinter Dennis Rostek und Michael Wenzel im VW Polo R5.

Nach dem Regrouping wurde diese Schleife identisch gefahren und das Team konnte zweimal die zweitbeste Zeit hinter Dennis Rostek setzen.

„Vor der letzten WP stand für uns nochmal ein Reifenwechsel an. Wie gewohnt fuhren wir trotz 35 Sekunden Rückstand auf Dennis Rostek und 1:21 Minuten Vorsprung auf den Mitsubishi Evo von Ken Milde volle Attacke“ so Kai Otterbach. Eine WP, die aus den beiden Prüfungen zuvor zusammengesetzt wurde. Insgesamt 33% Schotteranteil, gegen Ende sehr schnell und flüssig auf Asphalt. Leider verpasste Otterbach es die Bestzeitenserie von Dennis Rostek und Michael Wenzel zu unterbrechen. „Hier war heute leider nichts für uns zu machen. Glückwunsch an die Gesamtsieger, starke Leistung“ zeigten die beiden sich im Ziel gewohnt sportlich.

Ein großes Lob geht auch an den Veranstalter, der eine super organisierte und reibungsfreie Rallye bot. Erwähnenswert ist hier die Art und Weise, wie diese das Feld trotz einer halbstündigen Unterbrechung wieder zusammengeführt haben, sodass die Teams nicht bis in die Dunkelheit fahren mussten.